Die Planeten unseres Sonnensystems

sind etwas ganz besonderes. Nicht nur weil auf einen von ihnen Leben existiert, nein wir haben hier die Möglichkeit viele verschiedene Planeten zu beobachten. Da gibt es Gesteins-Planeten wie die Venus, oder Gasplaneten wie Neptun und Uranus. Es gibt Planeten mit schönen Ringen wie Saturn, und welche mit wunderbaren Monden wie den Mars. Es gibt riesengroße Planeten wie den Jupiter oder ganz kleine wie Merkur.

 

 

Die Beobachtung dieser Planeten muss man in zwei Gruppen einteilen. Da sind zum einen die inneren Planeten, also Merkur und Venus, die zwischen der Erde und der Sonne liegen. Deren Beobachtung kann also nur bei Sonnenauf-oder Sonnenuntergang erfolgen. Dabei gestaltet sich die Beobachtung von Merkur als sehr schwierig, da er sehr klein ist.

Vorsicht: auf keinen Fall sollte ohne entsprechende Filter mit dem Teleskop direkt in die Sonne geschaut werden, da ansonsten die Netzhaut verbrennt und man auf diesem Auge erblindet.  

Venus ist als Abend-oder Morgenstern sehr leicht auszumachen. Sie ist zu dieser Zeit meist das hellste Objekt am Himmel und wird ansonsten nur noch von der internationalen Raumstation übertroffen.

 

 

Die zweite Gruppe sind die äußeren Planeten, diejenigen die außerhalb der Umlaufbahn der Erde liegen. Also Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Selbstverständlich zählen dazu auch die Monde der entsprechenden Planeten.
Dabei gestaltet sich die Beobachtung der Planeten Uranus und Neptun etwas schwieriger. Da sie sehr weit weg sind, stellen sie größere Anforderungen an das Teleskop als z.B. die Beobachtung des Mars.

 

Der Zwergplanet Pluto ist für kleinere Teleskope zu lichtschwach und daher nur schwer zu sehen.