Unser Mond

In den meisten Nächten, in denen wir zum Himmel schauen, sehen wir ihn. Mal ist der kugel rund, und mal nur als feine Sichel sichtbar. Die Rede ist vom Mond. Unser Erd Trabant hat uns wohl alle schon einmal in seinen Bann gezogen, egal ob er hoch am Firmament steht oder nur knapp über dem Horizont zu finden ist.

Mond

Mond

Frisch Verliebte schreiben ihm eine unwahrscheinlich Kraft zu. Mystisch veranlagte Zeitgenossen haben Angst wenn er als Vollmond zu sehen ist.
Wer schon einmal nachts mit einem Fernglas zum Himmel geschaut hat, hat seinen Blick mit Sicherheit auch einmal zum Mond gerichtet. Das liegt bestimmt nicht nur daran, dass er der einzige Himmelskörper ist auf dem bereits ein Mensch seine Spuren hinterlassen hat.
Der Mond ist ein sehr einfaches Beobachtungsobjekt. Es braucht nicht viel, um recht viele Details auf der Mondoberfläche sehen zu können. Schon mit relativ kleinen Teleskopen können wir Krater, die sogenannten Mare, erkennen. Sehr gut lässt sich die Kraterstruktur an der Tag- und Nachtgrenze erkennen. Das heißt dort wo das Licht gerade noch hin fällt. Das liegt daran, dass die Krater dort den längsten Schatten werfen. Bereits mit einem besseren Feldstecher, kann man eine echte außerirdische Landschaft erkennen.

 

 

Ausgehend von der gleichen Öffnung am Teleskop sollte man einem Linsenteleskop den Vorzug geben. Diese haben prinzipiell den Vorteil, dass das Licht ohne störende Hindernisse auf das Okular trifft. Der Fangspiegel am Spiegelteleskope wirkt sich auf die Beobachtung etwas störend aus. Empfehlenswert ist ein Linsenteleskop mit einer langen Brennweite und einem Öffnungsverhältnisse von f/10, f/15 oder noch langsamer. Zwar liefert eine kleinere Lichteinlassöffnung ein dunkleres Bild (da weniger Licht eingefangen wird), aber der Mond ist hell genug um diesen Umstand zu kompensieren.